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25. 05. 2013
9:30 Uhr - 12:30 Uhr
Unterschriften Bürgerbegehren
17. 06. 2013
18:00 Uhr - 19:00 Uhr
Ratssitzung
27. 06. 2013
16:00 Uhr - 17:00 Uhr
Schulausschusssitzung
14. 09. 2013
9:00 Uhr - 13:00 Uhr
Informationsstand
21. 09. 2013
9:00 Uhr - 13:00 Uhr
Informationsstand
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Liebe Eltern, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

  • im November 2010 stellte die CDU den Haushaltsantrag, die Traditionsgrundschule Ostschule im Rahmen von Einsparungen zu überprüfen und den Umzug nach Brake festzuschreiben. Dieser Antrag wurde im Dezember 2010 mit den Stimmen von CDU und SPD beschlossen. Damit ist der Bestand einer der zwei in der Kernstadt gelegenen, städtischen Grundschulen unnötig gefährdet. Interessierte und besorgte Eltern und Bürger haben sich organisiert, um präventiv für den Erhalt der Standorte und damit einhergehende Attraktivität der Wohnquartiere aktiv zu werden.

     calli

    Wir wollen:

    • die im Hinterzimmer stattfindende Diskussion öffentlich machen und einen Dialog beginnen. Neben den finanziellen Aspekten sind auch die Stadtteilentwicklung, Schulwege und individuelle Belastungen der Kinder durch den Buspendelverkehr einzubeziehen.
    • Wir fordern ein Gesamtkonzept für die Lemgoer Grundschulen!

    Wir fordern zwei gleichberechtigte Grundschulstandorte
    Ostschule & Brake !

    Bräker und Lemgoer lassen sich nicht
    gegeneinander ausspielen!!!!


  •  

    Der Standort Ostschule ist mit knapp 200 Kindern der drittgrößte Grundschulstandort in Lemgo. Die Klassen sind mit durchschnittlich 22 Kindern genau richtig, um effektiv und erfolgreich zu lernen.
  • die Stadt Lemgo hat bereits Gelder für die Sanierung der Turnhalle Ostschule von der Bezirksregierung zugesagt bekommen und diese natürlich im Vorfeld gut begründet. Bei der Begründung vor ca. 1 Jahr hat die Stadt also das Fortbestehen der Ostschule nicht in Zweifel gezogen. Wie kann sich die Meinung innerhalb so kurzer Zeit derartig ändern? Ist der hohe Grundstückswert für den Kämmerer zu verlockend?
  • der Vorschlag die Ostschule zu schließen ist mit heißer Nadel gestrickt, denn niemand hat bisher ernsthaft nachgerechnet, ob das wirklich Geld spart. Da der sichere Schulweg für Grundschulkinder zu weit ist (über 2 KM) muss ein spezieller Bustransfer eingerichtet werden - das belastet die Stadtkasse jedes Jahr. Siehe dazu auch die Aussage des Herrn Golabeck weiter unten!
  • Das Gebäude der HS Brake stammt zu großen Teilen aus dem Jahr 1960 (vergl. Ostschule 1990) und müsste sowohl energetisch saniert werden, als auch an die Erfordernisse einer Grundschule angepasst werden. Das ist ebenfalls nicht umsonst zu machen.
  • ohne den Standort Ostschule, wäre die wohnortnahe Schule dann für ca. 70% bis 80% der potentiellen Schüler die Schule Kampschule. Die Eltern würden die Kinder dort anmelden um dort weiterhin eine möglichst wohnortnahe Beschulung zu erreichen. Die Folge davon wäre, dass die Klassenstärke an der Kampschule steigen würde und guter Unterricht in zu engen Räumen stattfinden würde.

  • die Ostschule wurde erst 1989/90 grundlegend renoviert bzw. erweitert. Im Jahr 2005 wurde eine Mensa gebaut! Das unter anderem mit unseren Steuergeldern!
  • Um die Überfüllung der Kampschule zu verhindern und um das Gebäude der ehemaligen Braker Hauptschule zu "füllen" würde die Stadt um die Bildung von Schuleinzugsbezirken nicht herumkommen. Die freie Schulwahl der Eltern wäre damit nicht mehr möglich. Aus diesem Grund ist eine Kernstadtschule allein nicht ausreichend.
     

 

Die SPD-Lemgo in Person des Herrn Golabeck hat am  09.12.2010 folgende Aussage getroffen:golabeck_articleimage

„Niemand in der SPD beabsichtigt für Schulanfänger einen Bustourismus in der Stadt einzuführen. Für die SPD gilt weiterhin „Kurze Wege für kurze Beine“!

 

zum Artikel auf der SPD-Lemgo Internetseite

den ganzen Artikel finden hier zum Download (PDF)

 

Wir nehmen Sie beim Wort Herr Golabeck !!!!!!!!!!!!

 

Zur Info:

In Detmold und anderen Kommunen verfolgt man im Schulentwicklungsplan (übrigends der gleiche Gutachter wie in Lemgo) das Ziel einer möglichst wohnortnahen Beschulung.

 

Eine wohnortnahe Beschulung ist unter Berücksichtigung besonderer lokaler und räumlicher

Gegebenheiten ein wichtiges Ziel für die Schulentwicklung der Detmolder Grundschulen.

Quelle: Garbe SEP Detmold

Das wünschen wir uns auch in Lemgo - wir haben gute Schulen und das soll so bleiben.