Vor dem BEKENNTNIS kommt die ERKENNTNIS
Jedem hier sollte klar sein, dass wir - im Gegensatz zu vereinzelten Lemgoer Politikern die ihr Kind an der August-Hermann-Francke Schule angemeldet haben - noch an die staatliche Schule glauben und unsere Kinder gern auf staatliche Schulen schicken, da dort guter Unterricht ohne Extragebühr gemacht wird. Zwar wird in diesem Artikel über einen weiteren, kostenlosen Schulbesuch geschrieben - allerdings kann das auch eine Beruhigungspille auf Zeit sein.
Wir werden unsere Kinder nicht auf Bekenntnisschulen schicken, sondern möchten das Produkt Schule in staatlicher Hand wissen.
In dem Artikel kann man sehr gut herauslesen wo wir von einer Zwergschule sprechen können.
Wie es bereits in dem umrahmten Artikel steht sollte die Integration lt. einer 2006 verabschiedeten UN Konvention der Regelfall sein. Folglich brauchen wir dafür keine extra Bekenntnisschule. Integration muss daher die benachteiligten Schüler in die Lage versetzen an den bestehenden, staatlichen Schulen beschult zu werden.
Wer sich mit den Schülerzahlen befasst hat, der wird sehen, dass wir hier einen Sockel erreicht haben welcher für die nächsten Jahre auf eine sehr stabile Zweizügigkeit der Ostschule hinweist. Insofern ist die Aussage des Herrn Portong hier nicht haltbar. Auch in der Vergangenheit gab es Schwankungen, welche allerdings kein Grund waren eine solide Grundschule in Frage zu stellen. Uns interessiert hier auch die Berücksichtigung des Generationenwechsels im Lemgoer Osten. Der Großteil der Eltern wird die nächstgelegene Grundschule wählen - also wäre hier mal eine ehrliche Erhebung der Kinderzahl im Lemgoer Osten wünschenswert.
Inklusion JA - aber bitte auf einer staatlichen Schule !!
Sehen wir hier den Beginn vom Ende des staatlichen Schulsystems?
Schule ist noch immer eine kommunale Aufgabe!
Was passiert mit den Lehrern der Ostschule?
Was passiert in Brake?
Denkt jemand an z. B. türkischstämmige Migranten? Diese werden sicherlich nicht auf eine Bekenntnisschule gehen!








